Der Wechsel von Roman Wallner zu
Red Bull Salzburg bringt den LASK in größere Schwierigkeiten als der gemeine Fan vielleicht vermutet hätte. Nicht nur, dass der beste Stürmer der Hinrunde einfach weg ist - nein, auch der Trainer Hamann wusste nichts davon, dass Wallner verkauft wird. Wenn also der beste Spieler eines Vereins ohne Wissen des Trainers verkauft wird, wirft das schon genug Fragen auf. Diese beantwortet LASK-Präsident Reichel so:
"Kein Klub der Welt muss seinen Trainer fragen, wenn er einen Spieler verkauft, um die finanzielle Zukunft des Klubs zu sichern"
(Quelle OÖN)
Diese Aussage ist für sich schon grotesk, die finanzielle Zukunft ist allerdings ein Totschlagargument, welches dem ein oder anderen vielleicht noch einleuchten möchte. Aber es kommt noch besser:
"Der Trainer kommt aus Deutschland, wir haben den österreichischen Markt seit Jahrzehnten im Auge. Da muss man nicht zwingend einen zusätzlichen Rat einholen."
(Quelle OÖN)
Damit hat Hr. Reichel seine fußballerische Glaubwürdigkeit verspielt. Nicht nur, dass das ganze Franz-Grad-eske Züge annimmt, nein, es zeigt auch noch zusätzlich auf, wie borniert, arrogant und verschlossen man in Fußball-Österreich am hohen Ross sitzt. Vielleicht sollte Präsident Reichel seinem Trainer gleich den Weisel geben und nicht solch ein Theater machen..